Reisetipps USA

Zwischen East Coast und West Coast bieten die Vereinigten Staaten unzählige, spannende Facetten, die sich während eines einzigen Aufenthaltes gar nicht alle erschließen lassen. Erleben Sie das Land, in dem alles möglich ist – mit DIALOG in den USA!

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USA

Der drittgrößte Staat der Welt gilt auch heute noch als das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Der Mythos, es hier vom Tellerwäscher zum Millionär zu schaffen und den American Dream zu leben, hat u.a. dazu beigetragen, dass die USA heute die Position als größter „Schmelztiegel der Nationen und Kulturen“ einnehmen.


Literatur- und Filmtipps

  • Streiflichter aus Amerika – die USA für Anfänger und Fortgeschrittene. Skurriles aus dem amerikanischen Alltag.
    (ISBN: 978-1-4000-3998-2)
  • Lonely Planet USA: Riesen-Schmöker, aber bester Reiseführer für diejenigen, die durch die ganzen USA reisen wollen.
    (ISBN 978-1741046755)
  • Smarte Sprüche USA: Slang und Witz für alle Lebenslagen. Am Beispiel vieler aktueller Alltagssprüche Vokabular und Grammatik spielerisch lernen.
    (ISBN: 978-3499614101)
  • „Unterwegs in Amerika“ (2008): 2 DVDs von Regisseurin Petra Haffter. Ein Reisebericht über ein Land und dessen Bewohner.


Nützliche Informationen

Lage

Zwischen dem 26. und 49. Breitengrad.

Hauptstadt

Washington D.C.

Sprache(n)

Englisch (es gibt aber keine offizielle Amtssprache).

Fläche

9.826.630 km²

Bevölkerung

304.482.526 (2008)

Staatsform

Die USA sind eine präsidiale Bundesrepublik mit einem Präsidenten als Staatsoberhaupt und Regierungschef.

Zeitverschiebung

  • Zeitzone: MEZ -6h bis -11h
  • Sommerzeit: MEZ -5 bis –10
  • Beispiele:
    • Boston, Fort Lauderdale, New York: -6 Std.
    • L.A., San Diego, San Francisco, Santa Barbara : -9 Std.

Geld

Währung ist der US-Dollar (US$). Euro sollten, wenn möglich, an den Wechselstuben am Flughafen oder bei großen internationalen Banken gewechselt werden. Eine Kreditkarte sollte man in den USA auf jeden Fall dabeihaben. Amerikaner zahlen fast immer Beträge ab ca. US$ 20 mit Karte. Zudem kann man ohne Kreditkarte kein Auto mieten und oft wird sie beim Einchecken ins Hotel verlangt. Mastercard und Visa werden am meisten akzeptiert.

Elektrizität

110 Volt/60 Hz. Nur umschaltbare Geräte. Adapter erforderlich

Feiertage

1. Januar: New Year, 3. Montag im Januar: Geburtstag vom Martin Luther King, 3. Montag im Februar: Geburtstag von George Washington, 2. Sonntag im Mai: Muttertag, Letzter Montag im Mai: Volkstrauertag, 4. Juli: Unabhängigkeitstag, 1. Montag im September: Tag der Arbeit, 2. Montag im Oktober: Kolumbus Tag, 1. Dienstag im November: Election Day, 11. November: Tag der Veteranen, 4. Donnerstag im November: Thanksgiving, 25. Dezember: Weihnachten, Fällt ein Feiertag auf einen Sonntag, so gilt auch der darauffolgende Montag als solcher.

Trinkgeld

In Restaurants lebt das Servicepersonal fast ausschließlich vom Trinkgeld, das Fixgehalt ist sehr gering. Üblich sind 10-20% des Rechnungspreises.

Lebenshaltungskosten

Diese sind je nach Region sehr unterschiedlich und v.a. in den Großstädten sehr hoch.


Kommunikation

Post

Briefmarken am besten in den Postämtern kaufen, sonst zahlt man meist einen Aufschlag. Am besten per Luftpost verschicken, zwar etwas teurer, aber sonst kann die Postkarte schon mal 2-3 Monate dauern. Die Postkästen sind blau und haben 2 Einwurfschlitze: einen für nationale und einen für internationale Post!

Telefon

Die billigste Variante für Telefonate nach Europa sind sog. Calling-Cards. Diese Telefonkarten erhalten Sie in Drogerien, Zeitschriftenläden und Supermärkten. Mit diesen kann man sowohl vom Festnetz als auch vom Handy durch die Eingabe eines individuellen Codes telefonieren. Wichtig: immer das Kleingedruckte auf den Karten lesen, sonst kann es sein, dass pro Anruf schon mal über US$ 2 einmalige Vermittlungsgebühr anfallen! Möchte man mit dem Handy telefonieren, benötigt man ein Triband oder Quadband Gerät. Allerdings können die Tarife sehr teuer sein. Hält man sich für längere Zeit in den USA auf, kann man darüber nachdenken, sich eine amerikanische SIM-Karte zu kaufen. Generell gilt als günstigste Variante: im Internetcafé über Skype telefonieren!

Auslandsvorwahlnummern

  • Deutschland 001149
  • Österreich: 001143
  • Schweiz: 001141
  • Australien: 0061

Internet

Internetcafés gibt es in allen Städten. Zudem gibt es in den meisten Hotels, Hostels und öffentlichen Bibliotheken die Möglichkeit, das Internet zu nutzen.


Klima

Aufgrund der Größe dieses Kontinents sind hier fast alle Klimaformen von tropisch in Florida über mediterran in Kalifornien bis arktisch in Alaska vorhanden.


Wirtschaft

Die Vereinigten Staaten sind die größte Volkswirtschaft und Wirtschaftsmacht der Welt. Das riesige und rohstoffreiche Territorium hat dazu beigetragen, dass die USA fast 1/5 des weltweiten Jahreseinkommens erwirtschaften. Die bedeutendsten Sektoren sind Dienstleistungen, Industrie und Landwirtschaft. Auf dem Absatzmarkt sind die Vereinigten Staaten führend beim Güterimport und stehen beim Export an dritter Stelle hinter Deutschland und China.


Land und Leute

Geschichte

1492 entdeckte Kolumbus Amerika und besonders im 17. Jahrhundert erreichten viele europäische Siedler das Land. Bis 1733 entstanden 13 Kolonien – deshalb heute die 13 Streifen auf der amerikanischen Flagge. 1776 erklärte sich Nordamerika vom britischem Mutterland unabhängig und der General des Unabhängigkeitskrieges George Washington wurde erster Präsident der Vereinigten Staaten. Sowohl das 18. als auch das 19. jahrhundert war geprägt durch den Konflikt mit den Indianer auf der einen Seite als auch mit den Sklaven auf der anderen Seite. Die Indianer wurden in Reservate abgeschoben und die Sklaverei erst 1865 nach dem Ende des Bürgerkriegs abgeschafft. Die Einwanderung stieg weiter an, und mit der massiven Industrialisierung entwickelten sich die USA zur größten Industrienation und war nach dem Zerfall der UdSSR 1991 die einzig verbleibende Weltmacht.

Mentalität

Durch die Unterschied in der Mentalität kann es durchaus zu witzigen Missverständnissen kommen. So sollte man auf das „Hey, how is it going?“ der Amerikaner nicht wirklich losplaudern. Denn wenn der Amerikaner fragt, wie es geht, dann erwartet er keine Antwort! Er will ja nur höflich sein. Eine einfache Gegenfrage wie „Hey, how are you?“ genügt. Oder wenn der Amerikaner sagt „Oh, you have to come by sometime!“ sollte man nicht am nächsten Tag bei ihm vor der Tür stehen. Auch Kritik üben die Amerikaner eher indirekt aus. Auf die Frage, wie ob ihr das Kleid stehe, erhält selbst die beste Freundin kein Nein als Antwort, sondern eher, dass man vielleicht noch was anderes anprobieren sollte oder eine andere Farbe vielleicht auch ganz reizend aussehen würde.

Sport

Sport ist eine der beliebtesten Freizeitbeschäftigungen der Amerikaner. Teamgeist, Fairness und Disziplin sind für sie wichtige Tugenden. Baseball, Basketball oder American Football zählen zu den populärsten Team-Ballsportarten. Aber auch Einzelsportarten wie Schwimmen und Golf, Leichtathletik oder Tennis sind sehr beliebt.

Küche

Als bedeutendes Einwanderungsland haben die USA natürlich auch eine sehr internationale Küche. Typisch amerikanisch ist für Europäer das Fast Food: Hot Dogs, Hamburger, Pommes, literweise Cola, und all das in übergroßen Portionen. Aber die amerikanische Küche hat auch durchaus etwas anderes zu bieten: die scharfe Cajun-Küche der französischen Einwanderer Lousianas zum Beispiel, oder die Tex-Mex-Küche der Südstaaten. Fisch und Meeresfrüchte, Süßkartoffeln und Mais, Truthahn und „Applepies“ sind genauso beliebt wie Bagels, Muffins, Donuts oder Cheeseburger.


Reise- und Sicherheitsinformationen

Einreisebestimmungen

Aufgrund der sich häufig ändernden Bedingungen informieren Sie sich bitte auf der Homepage des Auswärtigen Amtes oder der Amerikanischen Botschaft.

Reisedauer

Flugzeiten ja nach Abflugs- und Ankunftsort zwischen 8 und 11,5 Stunden.

Reisepass

Ein Reisepass ist Pflicht und muss während des gesamten Aufenthalts gültig sein.

  • Reisepass ausgestellt ab:
    • 26. Juni 2005: muss maschinenlesbar sein!
    • 26. Oktober 2005: muss maschinenlesbar sein mit digitalem Foto!
    • 26. Oktober 2006: maschinenlesbar und BIOMETRISCHE Daten

Visum

Informieren Sie sich so früh wie möglich über ihre spezifischen Einreisebestimmungen, d.h. ob Sie ein Visum benötigen oder nicht. Staatsbürger aus Deutschland, Österreich und der Schweiz fallen unter das Visa Waiver Program, d.h. sie benötigen für einen rein touristischen oder geschäftlichen Aufenthalt von bis zu 90 Tagen kein Visum. Allerdings müssen sie sich zuvor über ESTA (Electronic System for Travel Authorization) online registrieren.

Eine Verlängerung des 90-Tage-Touristenvisums ist NICHT möglich, auch nicht bei Ausreise in ein anderes Land!

Gesundheitsbestimmungen

Bei direkter Einreise aus Europa sind keine Impfungen vorgeschrieben. Generell sollten alle Impfungen vor Reiseantritt noch einmal überprüft und ggf. vervollständigt werden. Medikamente, welche dem persönlichen Gebrauch dienen, dürfen eingeführt werden. Da das Gesundheitssystem in den USA relativ teuer ist und die deutschen Krankenkasse die Ausgaben nicht erstatten, empfiehlt sich der Abschluss eine Reisekrankenversicherung.

Kriminalität

In kleinen Dörfern und ländlichen Gegenden gilt es generell als sicher. In den Großstädten gibt es jedoch immer ein oder mehrere Viertel, die man meiden sollte. Die Stadtzentren gelten in der Regel als sicher, allerdings sind auch dort Taschendiebstähle häufig.

(Trink)wasser

Wenn es nicht ausdrücklich deutlich gemacht wird, ist das Trinkwasser unbedenklich. Bei Wasser aus Seen oder Bächen sollte man aber Vorsicht üben, da es oft Mikroorganismen enthält.

Verkehr

  • Auto: der einfachste Weg, in den USA zu reisen, ist sicherlich das Auto. Allerdings sollte man sich vorher die Vorfahrtsregeln noch mal genauer anschauen, denn das deutsche „Rechts-vor-Links“ gibt es hier nicht. Meist gilt: wer zuerst ans Stopschild kommt, fährt zuerst. Kommen mehrere gleichzeitig, regelt das Handzeichen. Bei Polizeikontrollen wichtig: sofort rechts ranfahren, Hände auf das Lenkrad und nicht aussteigen. Führerschein nie ins Handschuhfach.
  • Bus: relativ günstige Art zu reisen. Fast alle Städte können mit den Greyhound-Bussen erreicht werden.
  • Zug: die Züge in den USA sind nicht so schnell wie die europäischen Schnellzüge. Deshalb ist man bei langen Entfernungen auch relativ lang unterwegs (NY nach LA: 4 Tage), und es ist zudem auch bedeutend teurer, als zu fliegen.
  • Flug: das Flugzeug ist in den USA aufgrund der großen Entfernungen eines der am meisten verbreiteten Transportmittel auf langen Strecken. Wenn man mehrere weiter entfernte Orte in den USA besuchen will, sollte man sich über einen Airpass informieren (All America Airpass). Dabei können mehrere Orte ausgewählt und zu einem Pauschalbetrag angeflogen werden. Informieren Sie sich frühzeitig vor Ihrer Abreise.


Wichtige Adressen und Telefonnummern

Botschaften und Konsulate

  • Amerikanische Botschaft in Deutschland
    Pariser Platz 2
    10117 Berlin
  • Botschaft der Bundesrepublik Deutschland
    4645 Reservoir Road, N.W.
    Washington, D.C.
  • Amerikanische Botschaft in der Schweiz
    Sulgeneckstrasse 19
    3007 Bern
  • Schweizer Botschaft in den USA
    2900 Cathedral Avenue N.W.
    Washington, D.C.
  • Amerikanische Botschaft in Österreich
    Boltzmanngasse 16
    1090 Wien
  • Österreichische Botschaft in den USA
    3524 International Court N.W.
    Washington D.C

Wichtige Telefonnummern:

Landesweite Notrufnummer: 911.


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