Reisetipps Schweiz

Die Schweiz ist nicht nur bekannt für erstklassige Wintersportgebiete – gerade auch im Sommer bieten sich viele reizvolle Freizeitmöglichkeiten wie Wandern, Mountainbiking oder Badeurlaub an einem der zahlreichen Seen. Zusätzlich zur atemberaubenden schönen Kulisse genießen Sie kulinarische Leckerbissen, herzliche Gastfreundschaft und gemütliches Ambiente!

zurück zu Sprachreisen Schweiz


Schweiz

Der sympathische kleine Alpenstaat ist ein besonders aktives und sportliches Land, das seinen Besuchern jede Menge zu bieten hat, sei es an Natur, Sportmöglichkeiten oder Kultur. Die Natur und Landschaft der Schweiz sind einmalig und auf kleinstem Raum äußerst vielfältig. Die Kultur wird von den einzelnen Landesteilen und den angrenzenden Ländern, aber auch von den verschiedenen Landessprachen stark beeinflusst.


Literatur- und Filmtipps

  • Baedeker Allianz Reiseführer Schweiz. Mit fast 700 Seiten ein sehr ausführlicher Reiseführer über das kleine Land.
    (ISBN: 978-3875045215)
  • Reise Know How Schweiz mit Liechtenstein. Auch ein umfassender Reiseführer mit viel Informationen und guten Tipps.
    (ISBN: 978-3831716708)
  • „Bressina oder die letzten Tage der Schweiz“ (2001): Schweizer Film mit satirischen Anspielungen auf das schweizer Volk, seinen Nationalismus und die Geschichte.
  • „World Travel Reisen Schweiz“ (2007): eine Reise durch die Schweiz. Dokumentation.


Nützliche Informationen

Lage

Von 46° bis 48° nördl. Breite und von 6° und 11° östl. Länge. Die Schweiz grenzt an Deutschland, Frankreich, Liechtenstein, Österreich und Italien.

Hauptstadt

Bern

Sprache(n)

Landessprachen sind deutsch, französisch, italienisch und rätoromanisch.

Fläche

41.284 km²

Bevölkerung

7.700.200

Staatsform

Die Schweiz ist ein republikanischer Bundesstaat mit halbdirekter Demokratie.

Zeitverschiebung

Es gilt die mitteleuropäische Zeit MEZ, keine Zeitverschiebung.

Geld

Die Währung ist der Schweizer Franken (1 CHF = 100 Rappen). Geld kann in den meisten Banken und Wechselstuben schnell und unkompliziert gewechselt werden. An den Geldautomaten kann mit den gängigen Kreditkarten (Visa, Master sind am weitesten verbreitet) und mit ec-/Maestro-Karte abgehoben werden. Welche Variante für Sie am günstigsten ist, erfragen Sie bei Ihrer Bank.

Elektrizität

220 V, 50Hz, ein Adapter ist größtenteils erforderlich.

Feiertage

Landesweit einheitliche Feiertage sind der 1. August (Bundesfeier), Neujahr, Auffahrt (Mariä Himmelfahrt) und der 1. Weihnachtsfeiertag. In den meisten Kantonen sind zudem Karfreitag, Oster- und Pfingstmontag und der Stephanstag (2. Weihnachtsfeiertag) offizielle Feiertage.

Trinkgeld

Trinkgelder sind in der Regel bereits im Preis inbegriffen, in Restaurants kann man aber durchaus zusätzliche 5%-10% Trinkgeld geben.

Lebenshaltungskosten

Die Lebenshaltungskosten in der Schweiz sind sehr hoch, vor allem für Miete und Lebensmittel. Durch das hohe Lohnniveau relativieren sich die hohen Lebenshaltungskosten für die Schweizer allerdings wieder.


Kommunikation

Post

Die Postämter sind in der Regel von Mo-Fr 7.30-12 und 14-18 Uhr, Sa 8-11 Uhr geöffnet. Ein Brief nach Deutschland oder Österreich dauert durchschnittlich 1-3 Tage.

Telefon

Die billigste Variante für Telefonate sind Telefonzellen, eine Telefonkarte hierfür (Taxcard) erhält man bei der Post oder an vielen Kiosken. Je nach Anbieter ist das Telefonieren mit dem Handy auch nicht allzu teuer, informieren Sie sich bei Ihrem jeweiligen Anbieter über Roaminggebühren. Schweizer Mobilfunkanbieter sind Swisscom (größte Netzabdeckung), Orange und Sunrise.

Auslandsvorwahlnummern

  • Deutschland: 0049
  • Österreich: 0043

Internet

Internetcafés gibt es in allen größeren Städten. Zudem gibt es in den meisten Hotels, Hostels und öffentlichen Bibliotheken auch die Möglichkeit, das Internet zu nutzen.


Klima

Das Klima der Schweiz ist nicht einheitlich, sondern eher zweigeteilt in das gemäßigte Klima nördlich der Alpen und ein bereits mediterranes Klima südlich der Gebirgskette. Innerhalb dieser Gebiete bestehen allerdings weitere regionale Unterschiede, je nach Höhen- und Berglage.


Wirtschaft

Aufgrund der hochentwickelten industrialisierten Wirtschaft gehört die Schweiz zu den wettbewerbsstärksten Volkswirtschaften in Europa. Die wichtigsten Wirtschaftszweige sind der hochentwickelte Produktionssektor sowie der erfolgreiche Dienstleistungsbereich, der mit seinem Handels- und Finanzplatz den größten Schweizer Arbeitgeber darstellt. Daneben spielt auch der Tourismus eine große Rolle.


Land und Leute

Geschichte

Die drei Urkantone Uri, Schwyz und Unterwalden schlossen sich bereits 1291 zur alten Eidgenossenschaft zusammen, um sich vor den Unsicherheiten, die durch die Wahl eines neuen deutschen Königs entstehen könnten, abzusichern. Immer wieder kam es zu Auseinandersetzungen mit dem Haus Habsburg, weshalb sich auch Luzern, Bern, Zürich, Glarus und Zug dem Bund anschlossen. Mit dem Basler Frieden von 1499 erlangte die Schweiz faktisch ihre Unabhängigkeit vom Heiligen Römischen Reich und mit dem Westfälischen Frieden 1648 wurde die Ausgliederung der Kantone anerkannt.

Mentalität

Die Schweizer gelten als sehr ordentlich und sorgfältig. Sie sind sehr traditionsbewusst und pflegen jahrhundertealte Bräuche, wie z.B. die Fasnacht, Trachten oder Schnitzerei.

Sport

Die großen Sportarten der Schweiz sind natürlich die Wintersportarten. Besonders beliebt sind Skifahren, Snowboarden, Schlitten fahren und Langlauf. Aber auch im Sommer gibt es zahlreiche Möglichkeiten, z.B. zum Schwimmen, Rad fahren, Wandern, Inlineskaten, Mountainbiken oder Klettern. Die beliebteste Vereinssportart ist aber der Fußball, gefolgt von Volleyball und Handball.

Küche

Die schweizer Küche hat weitaus mehr zu bieten als Käse und Schokolade! Dennoch gehören schweizer Käse wie Appenzeller oder Emmentaler und Schweizer Schokolade, allen voran die weltweit bekannte Toblerone, zu den beliebtesten Schweizer Produkten. Typische Gerichte sind das Käsefondue, Raclette, aber auch Rösti und Älplermaroni. Die Zubereitung dieser Gerichte variiert von Region zu Region, vor allem bei der Zubereitungsart des Rösti wird landesweit heftig über die „richtige“ Weise gestritten.


Reise- und Sicherheitsinformationen

Einreisebestimmungen

Deutsche Staatsbürger benötigen zur Einreise einen Reisepass oder einen gültigen Personalausweis. Für Kinder bis zum vollendeten 16. Lebensjahr genügt die Eintragung in den Reisepass eines Elternteils, wenn sie bis zum 1.11.2007 erfolgte.

Reisedauer

Die Flugzeit von Frankfurt nach Basel, Zürich oder Genf beträgt etwa 1 Stunde. Die Schweiz ist jedoch ebenso gut mit dem Auto zu erreichen.

Reisepass

Auch vorläufige Reisepässe oder solche, die bis zu einem Jahr abgelaufen sind, berechtigen zur Einreise.

Visum

Für Urlaubs- und Geschäftsreisen von bis zu 3 Monaten ist für Deutsche und Österreicher kein Visum erforderlich.

Gesundheitsbestimmungen

Für EU-Staatsangehörige gilt die europäische Krankenversicherungskarte EHIC, welche die Versorgung vor Ort und die Kostenrückerstattung im Krankheitsfall regelt. Ein Rücktransport nach Unfall oder schwerer Krankheit bezahlen allerdings nur private Krankenkassen.

Kriminalität

Die Schweiz ist ein sehr sicheres Reiseland, in Touristengebieten gilt allgemein übliche Vorsicht vor Taschendiebstählen. In Skigebieten besteht zuweilen erhöhte Lawinengefahr, informieren Sie sich für Ihre Region.

(Trink)wasser

Das Leitungswasser kann unbedenklich getrunken werden.

Verkehr

Das Verkehrsnetz in der Schweiz ist sehr gut, bei Einreise mit dem Auto benötigen sie eine Vignette. In der Schweiz unbedingt an die Geschwindigkeitsbegrenzungen halten, wer zu schnell fährt, muss teuer in den Geldbeutel greifen!


Wichtige Telefonnummern

Wichtige Telefonnummern:

  • Polizei: 114
  • Ambulanz: 117
  • Feuerwehr: 118


Reisetipps Montreux

zurück zur Übersicht Reisetipps Französisch


zurück zu Sprachreisen Schweiz
zurück zu Sprachkurse Schweiz



Alle Angaben ohne Gewähr. Änderungen vorbehalten.
© 2012 DIALOG-Sprachreisen International GmbH.